Roboter nehmen immer menschlichere Züge an

Humanoide Roboter

Humanoide Roboter

Mittlerweile zweifeln nur noch wenige daran, dass die Maschinen in den nächsten Jahren uns Menschen die monotone Arbeit abnehmen werden. Auch die komplizierten Prozesse, wie zum Beispiel eine Fahrt von A nach B mitten im Straßenverkehr, sind bereits vorprogrammiert.
Trotzdem gibt es Bereiche, in denen es schwer fällt sich einen Roboter vorzustellen. Dazu zählten für mich bisher Aufgabenfelder wie zum Beispiel Kundenakquise oder Marketing.
Und dabei wird es wohl auch noch eine Weile bleiben. Warum? – Weil dem Roboter das Menschliche fehlt. Noch…
Auf der Schüttgutmesse in Dortmund lernen wir einen wirklich „netten“ Roboter kennen.
Nicht das Pepper besonderes intelligent oder leistungsstark wäre. Sicherlich gibt es fähigere (und teurere Maschinen) wie zum Beispiel den Atlas von Boston Dinamics. Aber Leistungsfähigkeit ist nicht alles. Es geht auch um die Täuschung unseres Empfindens. Und wie sich herausstellt, sind große runde Augen, menschliche Gestik und eine freundliche Stimme von größerer Bedeutung.
Auf der Schüttgutmesse stand Pepper als Attraktion vor dem Stand der Firma Derichs Verfahrenstechnik. Aber er hatte auch bestimmte Aufgaben, welche er erfolgreich übernahm. So erzählte er zum Beispiel den interessierten Besuchern etwas über die Firma.
Er führt aus, was jedes Diktiergerät vollbringen könnte… Und doch ist es erstaunlich! Wenn ich kein Gespräch im weiteren Sinne führen möchte, sondern nur bestimmte Informationen brauche, dann hilft es mir wirklich schon, dass Pepper ganz freundlich guckt, natürlich gestikuliert und mich erst fragt, was ich erfahren möchte. Und was sehr wichtig ist – er erkennt mich wieder.

Mit Entertainment und Kundenakquise ist Peppers Repertoire noch längst nicht ausgeschöpft. Er tanzt, spricht, nimmt Bestellungen auf und kann sogar für Sie im Netz surfen. Seine Freundlichkeit nimmt fast menschliche Züge an.
Sie kennen vielleicht auch einen netten Kollegen im Team, welcher vielleicht ganz einfache Aufgaben übernimmt und sehr leicht ersetzbar wäre, wenn nicht nur seine Art, wofür ihn alle mögen.
„Unsere Programmierer streicheln ihm über den Kopf, wenn sie nach Hause gehen“, gesteht Moritz Tittlbach, Mitarbeiter der ICS Group in Darmstadt.
Bei aller Sympathie bleibt es eine Tatsache – Pepper ist nun mal kein Mensch. Und wie jede Maschine hat er einen bestimmten Preis (um die 20 000 €) und seine technischen Charakteristiken.

  • 17 Gelenke für die menschliche Körpersprache
  • Integrierter 10‘‘ Touch Screen
  • 3D-Kamera zur Gesichtserkennung
  • 3 omnidirektionale Laufräder für flüssige Bewegungen

Pepper kommuniziert und arbeitet per WLAN mit anderen Robotern oder Geräten. Schon heute kaufen oder mieten Firmen wie Derichs GmbH humanoide Roboter für ihre Marketing Ziele. Wenn er mit der Zeit noch günstiger wird, kann man sich so einen Kumpel auch in der Wohnung vorstellen.

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