Resolair-Serie ermöglicht hohe Energieeffizienz nach Passivhausstandard

Wolkenkratzer-Komplex in Tel-Aviv in Israel

Seitdem der Bau von energieeffizienten Gebäuden in den Fokus der Gesellschaft rückte, ist vieles passiert. Einer der Meilensteine dieser Entwicklung ist sicherlich die Entstehung des Begriffes Passivhaus. Der deutsche Physiker Dr. Wolfgang Feist, ermöglichte mit seiner wissenschaftlichen Arbeit die Geburt eines neuen Energieeffizienzstandards. Das erste Passivhaus wurde bereits 1991 in Darmstadt gebaut, 1996 gründete Feist das Passivhausinstitut. Danach etablierte sich der Passivhausstandard sehr schnell nicht nur im deutschen Raum, sondern auch international.

Das Baukonzept basiert auf einer hochwirksamen Wärmedämmung mit möglichst niedrigen Wärmeverlusten. Dabei spielt die effiziente Wärmerückgewinnung der Lüftungsanlage bei der Klimatisierung des Gebäudes eine wichtige Rolle.

Geeignete Komponenten

Es ist schon ein paar Jahre her seit die zwei Menerga Geräteserien Adconair und Resolair als „Passivhaus geeignete Komponenten“ zertifiziert wurden. Die Resolair Serie mit einem Nennvolumenstrom von 1.000 bis 15.000 m3/h, überzeugt mit Behaglichkeitskriterien und einem Wärmebereitstellungsgrad von bis zu 88 % (ZU ≥16,5° C bei AU -10° C).

Erreicht wurden diese Zahlen unter der Verwendung des regenerativen Wärmerückgewinnungssystems.

Wie funktioniert ein Resolair Lüftungsgerät

Eine der wichtigsten Herausforderungen bei der regenerativen Wärmerückgewinnung ist die Aufnahme von Wärme aus einem Wärmeluftstrom und die Abgabe dieser Wärme an den kalten Luftstrom mit maximaler Geschwindigkeit.

Dies realisieren Menerga-Experten mittels zwei Wärmepaketen mit einer äußerst sensiblen Akkumulatorenmasse. Außen- und Abluft strömen wechselseitig durch die Masse und ermöglichen dadurch den benötigten Wärmeaustausch. Klappensysteme vor und hinter den Wärmepaketen sorgen für den richtigen Fluss der Luftströmungen.

Getrieben durch Ventilatoren, fließen kalte Außenluft und warme Abluft gleichzeitig durch unterschiedliche Pakete. Dadurch erfolgt die Speicherung der Abluftwärme in dem einen und die Abgabe dieser Wärme an die Außenluft in dem anderen Wärmepaket.

Der hohe Temperaturwirkungsgrad des Regenerativ-Wärmeübertragers (>90 %) spielt eine zentrale Rolle in diesem Prozess: Beinah die gesamte Wärmeenergie aus der Abluft wird zurückgewonnen. Dadurch entstehen folgende Vorteile:

  • ein Zuluft-Nachheizregister kann überflüssig werden, bei vorhandener statischer Heizung
  • der Abtaubetrieb ist trotz des hocheffizienten regenerativen Wärmerückgewinnungssystems nicht mehr erforderlich
  • Da der Feuchterückgewinn im Winterbetrieb bis zu 70 % beträgt, fällt die eventuell erforderliche Nachbefeuchtungsleistung sehr gering aus

Was passiert aber wenn die Außenlufttemperaturen steigen?

Sollten die Außentemperaturen nach oben klettern, verändern sich simultan auch die Umschaltzyklen und der Wärmerückgewinn wird reduziert, bis hin zur freien Kühlung. Übersteigt die Außentemperatur die Raumlufttemperatur, versetzt sich das Klimagerät in den Kälterückgewinnungsmodus mit normalen Umschaltzyklen.

Die Besonderheit der Adconair und Resolair Serie ist, dass auch hohe Luftvolumenströme von bis zu 15.000 m³/h zertifiziert sind und somit auch größere Gebäude mit einer Lüftung nach Passivhausstandard ausgestattet werden können. Reichen diese Volumenströme noch nicht aus, so können bei Bedarf mehrere Geräte in einem Raum installiert werden, um mehrere Zonen zu bedienen.

Über Stefanie Kokott 5 Artikel
Seit Mitte 2016 leitet Stefanie Kokott das Marketing und die Kommunikation bei der Menerga GmbH. Erfahrungen in der Lüftungs- und Klimatechnik hat sie auch bereits bei ihren vorherigen Arbeitsgebern gesammelt und diese Erfahrungen teilt sie mit den Lesern der Rubrik gerne.

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