Eine globale Bühne für Innovation: Autonomes Fahren auf dem Vormarsch

Autonomes Fahren
Quelle:ZF Friedrichshafen AG

ZF auf CES in Las Vegas

Nächste Woche startet in Las Vegas eine der wichtigsten Messen in der Technologiewelt – die CES. Die CES ist der internationale Treffpunkt für alle, die auf dem Gebiet der Verbrauchertechnologien aktiv tätig sind. Seit 50 Jahren dient sie als Testfeld für Innovatoren und bahnbrechende Technologien – eine globale Bühne, auf der Innovationen der nächsten Generation auf den Markt gebracht werden.
CES besitzt eine lange und spannende Geschichte. Die erste CES fand im Jahr 1967 statt. Im Jahr 1968 wurde dort die erste Computermaus präsentiert, zwei Jahre später folgte die erste Floppy-Disk.
Heute findet die Messe an mehreren Standorten statt und präsentiert hochmoderne Technik aus der ganzen Welt. Von Gaming und Sporttechnology bis hin zu Künstlicher Intelligenz. Nun kündigt das deutsche Unternehmen ZF an, serienfertige Technologien für autonomes Fahren gebündelt auf die Bühne zu bringen.

KI – Steuerbox

Präsentiert wird ein selbstlernendes Entwicklungsfahrzeug mit bewundernswerten Fähigkeiten.
Mit Hilfe der KI-fähigen Steuerbox ZF ProAI sammeln die Fahrzeuge, die für autonomes Fahren ausgerichtet sind, wertvolle Informationen und lernen sogar, wenn sie sich selbst gar nicht auf der zu befahrenen Strecke befinden. Die Ingenieure der ZF-Vorentwicklung haben bei der Realisierung etlicher neuer Funktionen ganze Arbeit geleistet. Die Automobile haben die Möglichkeit vollautomatisierte Fahrstrecken zunächst virtuell auf hohem Level zu bestreiten. Der modulare Aufbau der Hard-und Software der ZF ProAI bringt viele Vorzüge mit sich. Je nachdem auf welche Weise sie angewendet wird und wie hoch der Automatisierungsgrad sein soll, kann eine individuelle Skalierung erfolgen. ZF richtet sich mit seinem Konzept ‚Vision Zero‘ deutlich nach dem Trend der Automobilbranche, der definitiv in Richtung Autonomes Fahren geht. Die Automobilindustrie hat es sich zur Aufgabe gemacht eine klare Reduzierung von Unfälle und Emissionen zu erzielen.

Virtuell lernen. Eine Erprobungsfahrt – in 9.200 Kilometer Entfernung

Erst ein Jahr ist vergangen, seitdem die Partnerschaft zwischen ZF und NVIDIA angekündigt wurde. Und schon steht mit der zur Serienreife entwickelte KI-fähigen Steuerbox das Ergebnis dieser erfolgreichen Zusammenarbeit im Mittelpunkt der CES in Las Vegas.

Steuerbox mit Künstlicher Intelligenz
Quelle: ZF Friedrichshafen AG

„Dream Car“ wird mit ZF-Sensordaten gefüttert. Diese werden während einer Live-Erprobungsfahrt zwischen ZF Forum und Forschungs- und Entwicklungszentrum in Friedrichshafen gesammelt. Über die ZF ProAI erfolgt eine Interpretation der gewonnenen Daten, die live gesendet werden, als wäre das Fahrzeug genau zu diesem Zeitpunkt auf der Strecke unterwegs. Lenkeinschläge, Brems- und Beschleunigungsvorgänge entsprechen einer Fahrt in einer Entfernung von 9.200 Kilometer Luftlinie. Auch hier zeigt sich wie das Fahrzeug lernt eine Verkehrssituation fast wie im Schlaf zu interpretieren. Man könnte meinen der Wagen hinge einem Traum von einer Fahrt auf einem anderen Kontinent nach. Der Vorteil: die absolvierten Fahrkilometer müssen gar nicht tatsächlich geleistet werden. Später können die Erfahrungswerte zwischen den unterschiedlichen Fahrzeugen ausgetauscht werden.

Wer zahlt? – Das Auto

Es ist bemerkenswert, was sich in einem Jahr getan hat. Aber wen wundert’s. Gemeinsam kommt man eben auch schneller ans Ziel. So bringt die Kooperation von ZF mit UBS und IBM ebenfalls eine große Weiterentwicklung mit sich. Die Automotive-Transaktionsplattform „Car eWallet“ denkt etliche Leistungen ab, die einiges vereinfachen. Auch den Griff zum Portmonee übernimmt jetzt die Maschine. So vollzieht sich z.B. das Bezahlen von Parkgebühren voll automatisch. Eine Integration dieser Funktionen in die Steuerbox ist ebenfalls problemlos. Da ist es doch nicht verwunderlich, dass diese Entwicklungen auch das Interesse von Mobilitäts- und Finanzdienstleistern wecken.

Das „Skateboard“ der Zukunft

Nein, es geht hier nicht um ein Gerät auf vier Rollen für Teenager, sondern um einen Prototyp von „Intelligent Dynamic Driving Chassis“ – ein intelligenter Baustein für zukünftige Fahrzeuge. Es wird an einem flexiblen Konzept gearbeitet. Die fahrbereite Fahrzeugplattform bietet mit unterschiedlichen Aufbauten („Pods“) Raum für variable Einsatzbereiche. Die innovative Antriebs- und Fahrwerktechnik mit Bremsfunktion wird elektrisch angetrieben. Außerdem wird das „Skateboard der Zukunft“ mit einer Sensorik gesteuert, die das Umfeld abscannt. Mit dieser Vorstellung möchte ZF einmal mehr beweisen wie intelligent und umweltschonend die Mobilität von morgen aussehen kann.

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