WSM–Automation – schnelle Schraubtechnik mit Qualität

Schnell verschrauben

Eine hohe Prozessgeschwindigkeit bei gleich bleibender Qualität ist eine Aufgabe für Profis. Ein sehr genaues Abschalten bei einer hohen Schraubdrehzahl zu erreichen, ist dabei alles andere als einfach. Die Herausforderung ist, die Massenträgheit bei einer hohen Drehzahlen in den Griff zu bekommen. Das integrierte Längenmesssystem mit einer Auflösung im 1/100 mm Bereich hilft natürlich dabei, die hohen Geschwindigkeiten (bei langen Schrauben teilweise bis zu 6000 Umdrehungen pro Minute) erst unmittelbar vor dem Abschalten zu reduzieren. Diese Präzision wird erst durch die sehr hohe Rechenleistung sowie die extrem schnelle Abtastraten der WSM – Steuerungen ermöglicht.

Genaues Erkennen der Tiefenlage

In den WSM – Schraubeinheiten steckt insgesamt viel Knowhow. So wird dank der Sensorik für die Schraubtiefenmessung die genaue Position des Schraubwerkzeugs (des Bits) zu jedem beliebigen Zeitpunkt ermittelt und somit ist auch die genaue Einschraubtiefe der Schraube im Bauteil bekannt.

Der Tiefensensor detektiert die aktuelle Schraubtiefe berührungslos mittels eines speziell kodierten Magnetbandes, welches eine rechnerische Wegauflösung im 1/100 mm Bereich ermöglicht. Durch diese sehr genaue Auflösung und einiger innovativer Funktionen in der Software ist es zum Beispiel möglich Schrauben mit hoher Drehzahl (1500 bis 2000 Umdrehungen pro Minute) in ein Bauteil einzuschrauben und die vorgegebene Solltiefe mit Abweichungen im Bereich von einigen 1/100 mm genau zu erreichen. Die Abschaltgenauigkeit ist auf jeden Fall besser als 1/10 mm Abweichung.

Der schnelle Werkzeugwechsel

Das Auswechseln des Bits kann sehr aufwändig und zeitintensiv sein. Alle WSM – Schraubeinheiten benötigen dafür keinen Platz zwischen Mundstück und Bauteil. Bei den meisten auf dem Markt befindlichen Automatikschraubern, wird das Schraubwerkzeug (Bit) durch die Demontage des Mundstücks des Schraubsystems nach unten entnommen. Schraubeinheiten von WSM-Automation verfügen über eine spezielle Schubladenvorrichtung zum Wechseln des Schraubwerkzeugs.

Diese raffinierte Konstruktion ermöglicht es dem Anwender das Schraubwerkzeug (Bit) ohne Werkzeug und ohne Demontage des Schraubermundstücks zu wechseln. Dabei wird auch kein Raum in Richtung der Schraubachse benötigt (im Regelfall bei einem senkrecht arbeitenden Schraubsystem also kein Raum nach unten). Über die Schubladenplatte kann das Schraubwerkzeug wie aus einer Schublade nach vorne aus dem Schrauber entnommen und ausgewechselt werden.

Durch die präzisen Führungen der Schubladenplatte kann nach dem Einsetzen des neuen Schraubwerkzeugs sofort weitergearbeitet werden. Die korrekte Ausrichtung des Mundstücks des Schraubers zum Bauteil sowie die gesamte Einbausituation des Zuführkopfes bleiben, anders als bei vielen Wettbewerbern, auch nach einem Werkzeugwechsel exakt erhalten.

Die einzige Varianz die sich durch den Werkzeugwechsel ergeben könnte, wäre eine Veränderung in der Länge des Schraubwerkzeuges selbst. Diese Längenänderung ist normaler Weise kleiner als 1/10 mm. Aber auch für dieses Problem hat WSM eine entsprechende Lösung parat. Ab Anfang nächsten Jahres steht für die Standardschraubeinheiten eine Vorrichtung zur Kompensation der Bitlänge – also der Länge des Schraubwerkzeugs – zur Verfügung.

Mit dieser nachrüstbaren Vorrichtung wird das jeweils aktuelle Schraubwerkzeug exakt vermessen und der Längenunterschied zu den zuvor verwendeten Werkzeugen über alle Schraubprogramme hinweg kompensiert.


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